Darauf legen die Deutschen bei der Hausratversicherung Wert

Die Hausratversicherung zählt zu den häufigsten Policen in deutschen Ordnern. Kein Wunder, spiegelt der Hausrat doch das wider, was sich ein Mensch im Laufe seines Lebens an materiellen Gütern erarbeitet hat. Das Zuhause spielt in der Selbstdefinition einer Person eine wesentliche Rolle. Wer einmal Opfer eines Einbruchs wurde, kennt das Gefühl der Befangenheit, wenn sich ein Fremder in der heimischen Privatsphäre zu schaffen machte.

Die nachfolgende Grafik belegt die Wichtigkeit der Hausratversicherung für Verbraucher:

Immerhin 72 Prozent der deutschen Haushalte verfügen über eine Hausratversicherung, 12 Prozent der Haushalte spielen mit dem Gedanken, sich innerhalb der nächsten 12 Monate gegen die Risiken für den Hausrat zu versichern. Interessant dabei ist, dass die Bereitschaft mit steigendem Einkommen wächst. Dies Ergab eine Umfrage des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov. Im Rahmen dieser Umfrage wurde im Juni 2015 eine Umfrage unter 1.235 Personen durchgeführt.

Diebstahlschutz an erster Stelle

Bei der Frage nach der Relevanz der versicherten Risiken, die Hausratversicherung umfasst Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Einbruch / Diebstahl sowie Raub und auf Wunsch Elementarschäden, lag das Einbruchsrisiko an erster Stelle. 73 Prozent sahen hier die größte Gefahr, gefolgt von Schäden durch Blitz-, Überspannungs- und Elementarschäden (69 Prozent). Die Absicherung von Wertsachen folgte auf Rang drei. Erweitertes Widerrufsrecht oder eine Vertragslaufzeit von weniger als zwölf Monaten waren eher irrelevant. Daraus lässt sich der Schluss ziehen, dass Versicherungsnehmer weniger Wert auf formale Vertragsrahmenbedingungen als vielmehr Wert auf eine solide Absicherung legen.

Assistancen gefragt

Eine deutliche Steigerung der Nachfrage verzeichnen die Versicherer bei den Assistancen. Gerade weibliche Versicherungsnehmer schließen immer häufiger Deckungserweiterungen mit ein. Dazu zählen beispielsweise Handwerkerservice bei Notfällen oder ein generelles Schadenmanagement. Auch hier liegen die Gründe auf der Hand. Das Delegieren der notwendigen Schritte an Dritte spart den Versicherungsnehmern Zeit, aufwendigen Schriftwechsel und damit häufig auch Kosten.

 

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